Willkommen beim Handout der Green-IT Präsentation!
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Was ist Green IT?
Green IT umfasst alle Maßnahmen, die Informations- und Kommunikationstechnologien nachhaltiger machen – von der Hardware über Software bis zu Rechenzentren.
Im Vergleich zur Software ist die Hardware heute dagegen sehr effizient. Ein modernes Notebook verbraucht deutlich weniger Energie als ein alter Tower-PC mit Röhrenbildschirm. Schauen wir aber dorthin, wo die Daten gespeichert werden, wandelt sich das Bild. Schätzungen zur Folge verbrauchen die Rechenzentren in Deutschland im Jahr so viel Strom wie die Millionenstadt Berlin. Weltweit stieg der Stromverbrauch von Rechenzentren um 70%.
Green Coding
Green Coding setzt auf drei Architekturprinzipien auf:
- Herunterfahren bei Nichtgebrauch
- Kein unnötiger Verbrauch
- Fokus auf Zeit & Energie
1. Grüne Logik
- Nutzenorientierter visueller Inhalt: Geben Sie den Nutzern schneller das, was sie wollen. Das steigert die Kundenzufriedenheit und spart zudem Zeit und Energie.
- Zero-Waste-Code: Entfernen Sie toten Code mit Tree-Shaking-Engines und weisen Sie den Entwicklern Größen- und Leistungsbudgets zu.
- Ressourcen mit geringem CO2-Fußabdruck: Verwenden Sie einfachere Dateiformate, effiziente APIs und optimierte Bildpakete.
- Nutzungshäufigkeit und Nähe: Progressive Web Applications (PWAs) und Content Delivery Networks (CDNs) können den Ablauf von Inhalten verwalten und die physische Entfernung zwischen Server und Nutzer verringern.
2. Grüne Methotik
- Schnelles Feedback, bessere Entscheidungen: Agile und schlanke Methoden erleichtern die Anpassung von Software zur Steigerung der Effizienz, während kontinuierliche Integration und kontinuierliche Lieferung es ermöglichen, die Auswirkungen jeder einzelnen Entwicklungsentscheidung zu visualisieren.
- Wiederverwendbare Ergebnisse: Im Mittelpunkt nachhaltiger Softwareentwicklung steht das Ziel, die Ergebnisse von GreenCoding-Projekten weithin verfügbar zu machen, innerhalb einer Unternehmensorganisation und auch darüber hinaus.
3. Grüne Plattform
- Optimale Auslastung:Eine niedrige Auslastung ist in der Regel das Ergebnis einer zu hohen Schätzung in der Planungsphase und kann dazu führen, dass Systeme viel größer sind, als sie es sein müssten.
- Präzise Konfiguration:Ein Blick in die Konfigurationsoptionen kann Ineffizienzen aufdecken, zum Beispiel HTTP2- oder gzip-Komprimierungseinstellungen, die nie aktiviert wurden.
- Ganzheitliche Metriken: Neben dem Energiebedarf von Servern sollten die Metriken auch die „versteckte“ Infrastruktur wie persönliche Geräte umfassen.
KI & Nachhaltigkeit
Das Training moderner Modelle verursacht hohe CO₂-Emissionen. Inferenz pro Anfrage ist vergleichsweise energiearm, summiert sich aber bei Milliarden Anfragen.
Ansatzpunkte: Effizientere Modelle, sparsameres Training, Nutzung erneuerbarer Energien.
Website zum Berechnen des Energiebedarfs: ML CO2 Impact
Permacomputing
Ansatz, inspiriert von der Permakultur: Weniger ist mehr. Effizienz, Wiederverwendung und clevere Hacks anstelle von ständigem Wachstum.
- Alte Hardware wiederverwenden
- Software schlank halten
- Reparieren statt wegwerfen
Solar Powered Website
Beispiel Low-Tech Magazine: statische Seiten, minimales Design, Server mit 1–2 Watt Leistung, betrieben durch ein kleines Solarpanel mit Batterie.
Energieeffizienz und Ressourcenmanagement
Rechenzentren setzen auf effiziente Kühlung, etwa durch freie Kühlung, Flüssigkeitskühlung und die Trennung von heißen und kalten Luftströmen (Hot-Cold Aisle Containment).
Durch Virtualisierung und Konsolidierung werden Serverressourcen gebündelt, um den Hardwarebedarf zu reduzieren und Energie zu sparen.
Der Einsatz erneuerbarer Energien wird zunehmend wichtiger, ebenso wie die Optimierung der System-Auslastung.
Nachhaltiger Hardware-Lebenszyklus
- Nachhaltige Beschaffung mit Fokus auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit
- Verlängerung der Nutzungsdauer durch Reparatur statt Ersatz
- Wiederverwendung (Refurbishment) gebrauchter Geräte
- Fachgerechtes Recycling zur Rückgewinnung von Rohstoffen und Vermeidung von Schadstoffen
Unternehmenskultur und Sensibilisierung
Durch Schulungen und Bewusstseinsbildung werden Mitarbeiter für Green IT sensibilisiert.
Nutzer können durch Ausschalten nicht benötigter Geräte und Nutzung von Energiesparmodi aktiv zum Energiesparen beitragen.
Ein papierloses Büro und Nachhaltigkeitsziele als Unternehmensstrategie unterstützen den grünen Wandel.
Green Cloud und Virtualisierung
Grüne Cloud-Anbieter nutzen zu 100% erneuerbare Energien und setzen auf modulare, flexible Systeme, die Serverressourcen nur bei Bedarf aktivieren.
Datenschutz, DSGVO-Konformität und echte Energieeinsparungen sind Kernanforderungen nachhaltiger Cloud-Dienste, die Greenwashing vermeiden.
Tools für Green IT
- Energieüberwachungssoftware (z.B. JouleX Energy Manager, PowerChute)
- Virtualisierungstools (VMware vSphere, Microsoft Hyper-V, Oracle VM VirtualBox)
- Cloud-Computing-Dienste (AWS, Microsoft Azure, Google Cloud)
- Kühlmanagement-Tools (DCIM, CFD-Software)
- Recycling- und E-Waste-Management (Sims Recycling Solutions, Dell Asset Recovery Services)
- Green Hosting Anbieter (z.B. Manitu, All-inkl)
- Nachhaltige Beschaffungstools (EcoVadis, Green Electronics Council EPEAT)
- Schulungs- und Sensibilisierungsprogramme (Carbon Trust Standard, Energy Star Training)
KI-Tool: edge-tts
Text-To-Speech Monolog einer Künstlichen Intelligenz, lokal erstellt: